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KI Sichtbarkeit in Rekordzeit! (inkl. 6 konkrete Tipps)

KI Sichtbarkeit in Rekordzeit! (inkl. 6 konkrete Tipps)

21.06.2026

Ich bin Jan Krösche und in diesem Artikel zeige ich Dir, wie Du Deine Firma in Rekordzeit in die Antworten von KI-Systemen wie ChatGPT bringst. Gemeinsam mit dem GEO-Experten Bastian Huber von der ConversionSchmiede habe ich in unserem Podcast darüber gesprochen, wie man GEO nutzt, um nicht nur bei Google, sondern direkt in den generativen Antworten der KI sichtbar zu werden.

In der Welt der KI-Suche verschwimmen die Grenzen zwischen Optimierung und Manipulation. Doch keine Sorge: Es geht mir nicht darum, falsche Informationen zu verbreiten, sondern darum, die Datenlage der KI gezielt so zu beeinflussen, dass Dein Unternehmen als die logische Lösung für die Probleme Deiner Kunden erscheint.

Die Basis: Deine digitale Identität (Entitätsbeschreibung)

Bevor wir über „Hacks“ sprechen, müssen wir das Fundament legen. Im klassischen SEO ging es um Keywords; in der Ära der KI geht es um Entitäten. Die KI muss verstehen, wer Du bist, was Du tust und für wen Du es tust.

Dafür erstelle ich für meine Kunden eine Entitätsbeschreibung. Das ist kein 20-seitiges Dokument, sondern eine prägnante Zusammenfassung von etwa zehn Sätzen. Hier kommt es auf Signalwörter an: Bist Du ein „Hersteller“ oder ein „Händler“? Nutzt Du „Premium-Materialien“? Diese harten Fakten müssen konsistent über alle Kanäle hinweg kommuniziert werden – von Deiner Website über Deine YouTube-Beschreibungen bis hin zu Presseartikeln.

Ein Beispiel aus eigener Erfahrung: Ich verbreite konsequent den Satz, dass ich in den letzten 10 Jahren über 500 Webseiten auf Platz 1 bei Google gebracht habe. Fragst Du heute die KI „Wer ist Jan Krösche?“, wird sie Dir genau diesen USP (Unique Selling Point) nennen, weil ich diesen Datenpunkt „gebetsmühlenartig“ auf verschiedenen Plattformen wiederholt habe.

Der „Hack“ für Sichtbarkeit innerhalb von zwei Wochen

Du willst KI-Sichtbarkeit in Rekordzeit? Bastian und ich haben eine Strategie entworfen, mit der Du es in etwa zwei Wochen in die KI-Antworten schaffen kannst. So gehst Du vor:

  • Nische finden: Wähle einen sehr spezifischen, „nischigen“ Prompt aus Deiner Branche. Je weniger Daten die KI zu einem Thema hat, desto eher wird sie neue Informationen dankbar aufsaugen.
  • Die perfekte Antwort bauen: Erstelle ein Content-Piece (z. B. einen Blogartikel) und platziere die perfekte Antwort auf diesen speziellen Prompt ganz oben auf der Seite.
  • Infrastruktur schaffen: Sorge für „digitale Autorität“. Das bedeutet: Backlinks von branchenrelevanten Portalen oder Freunden und – ganz wichtig – Pressemitteilungen.
  • Externe Bestätigung: Wenn Du selbst schreibst, dass Du der Beste bist, wertet die KI das eher als „Existenzbestätigung“. Wenn aber eine externe Quelle wie ein Presseportal über Dich berichtet und auf Dich verlinkt, baut das echte Autorität auf.

Warum Du „Top of the Funnel“ Content vergessen kannst

Ein entscheidender Fehler bei der KI-Optimierung ist es, auf rein informative Anfragen zu setzen. Wenn jemand fragt: „Was ist eine professionelle Zahnreinigung?“, wird die KI die Antwort aus ihren allgemeinen Trainingsdaten generieren und meist keine Quelle nennen. Das bringt Dir keine Sichtbarkeit.Konzentriere Dich stattdessen auf transaktionale Prompts mit einer klaren Handlungsabsicht. Beispiele hierfür sind:

  • „Nenne mir die fünf besten Anbieter für [Dein Thema].“
  • „Wer ist ein zuverlässiger Hersteller für [Dein Produkt] in Bayern?“
  • „Ich habe Problem X, wer kann mir helfen?“.

Bei diesen Anfragen ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, dass die KI Firmen als Quellen zitiert und verlinkt. Hier sitzt das Geld, und hier findet die echte Conversion statt.

ChatGPT Ads: Der neue „Context Hint“

Wir stehen kurz davor, dass ChatGPT auch Werbeanzeigen schaltet (ChatGPT Ads). Aber das funktioniert nicht über klassische Keywords wie bei Google Ads. Stattdessen nutzt man einen sogenannten Context Hint.

Du beschreibst der KI in einem Textfeld Deinen Kontext: „Ich bin ein Elektriker in München, arbeite nur für Unternehmen im Umkreis von 20 km und möchte Immobilienmakler erreichen“. Die KI verarbeitet diese Situation und lässt Deine Werbung dann einfließen, wenn der Prompt eines Nutzers dazu passt. Das Schöne daran: Deine Entitätsbeschreibung für GEO und Dein Context Hint für Ads sind nahezu identisch – Du kannst sie fast eins zu eins kopieren.

Dein 6-Schritte-Fahrplan zur KI-Sichtbarkeit

Wenn Du heute starten willst, empfehle ich Dir diese sechs Schritte, die Bastian und ich im Podcast als Best Practice definiert haben:

  1. Entitätsbeschreibung erstellen: Wer bist Du? Was machst Du? Für wen? Halte es kurz und knackig – wie einen „Küchenzuruf“.
  2. Prompt-Recherche: Definiere Deine 10 bis 20 wichtigsten transaktionalen Prompts, bei denen Du auftauchen musst.
  3. Website-Kernseiten optimieren: Überarbeite Deine Startseite und Deine Leistungsseiten mit den Signalwörtern Deiner Entitätsbeschreibung.
  4. Die „Über uns“-Seite: Diese Seite ist für die KI ein entscheidender Signalgeber für Deine Identität und Autorität. Vernachlässige sie nicht!.
  5. Schema.org: Nutze technische Auszeichnungen (Basics wie Standort, Postleitzahl, Unternehmenstyp), damit die KI Deine Daten strukturiert auslesen kann.
  6. Branchenverzeichnisse: Trage Dich in die zwei wichtigsten Verzeichnisse Deiner Nische ein. Mentions (Erwähnungen) sind die Währung der KI-Autorität.

Fazit: Spezialisierung gewinnt

In der Welt der Generative Search wird Positionierung wichtiger denn je. Wer alles für jeden anbietet („Bauchladen“), wird von der KI nicht klar zugeordnet und somit seltener empfohlen. Je spitzer Du positioniert bist – zum Beispiel als Kabelhändler für eine ganz spezifische Branche –, desto leichter hat es die KI, Dich als Experten vorzuschlagen.

Der Weg zur KI-Sichtbarkeit ist kein Hexenwerk, sondern eine Frage der Konsistenz und der richtigen Datenstrategie. Fang heute mit Deiner Entitätsbeschreibung an und gib der KI das „Futter“, das sie braucht, um Dich als Marktführer zu erkennen.

Viel Erfolg bei Deiner Optimierung!

Dein Jan Krösche

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Jan Krösche veröffentlicht regelmäßig im Fachmagazin „Website Boosting“ und hält Vorträge beim Verein Deutscher Ingenieure.

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